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21.10.09

Information zum Übergangssystem

Besser als sein Ruf

Sinnlose Warteschleife, "verlorene" Zeit, Maßnahmekarrieren - dem Übergangssystem haften viele, überwiegend negative Eigenschaften an. Eine neue Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zeigt jedoch, dass das Übergangssystem - bei aller berechtigten Kritik - besser ist als sein Ruf. Vor allem Jugendliche ohne Schulabschluss oder mit Hauptschulabschluss können ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz deutlich verbessern, wenn sie eine Übergangsmaßnahme durchlaufen. Dies gilt insbesondere, wenn sie dort auch noch einen höherwertigen Schulabschluss erreichen. Für Realschulabsolventen/-innen entsteht der Vorteil, dass sie zum Beispiel mit dem Erwerb der Fachhochschulreife ihre Ausbildungsmöglichkeiten erweitern. Allerdings: Ihre Chancen, in eine vollqualifizierende Berufsausbildung einzumünden, erhöhen sich durch eine abgeschlossene Übergangsmaßnahme nicht nachweislich. Die Ergebnisse der BIBB-Studie sind veröffentlicht in der aktuellen Ausgabe von BIBB REPORT, Heft 11/09.

Die BIBB-Übergangsstudie hat ergeben, dass von allen Hauptschul- und Realschulabsolventen/-innen in den vergangenen Jahren knapp ein Drittel (32 %) an Bildungsmaßnahmen des Übergangssystems teilgenommen hat. Bei den Jugendlichen, die maximal über einen Hauptschulabschluss verfügen, ist dieser Anteil mit 42 % fast doppelt so hoch wie bei denjenigen mit einem mittleren Schulabschluss (23 %).

Pressemitteilung 36/ 2009 des BIBB, Bonn, 15.10.2009                     Bildungsmaßnahmen am Übergang Schule - Berufsausbildung

Detailierte Informationen unter:   http://www.bibb.de/de/52462.htm

In Verbindung stehende Dateien:

a12_bibbreport_2009_11.pdf



 
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